Psychologische Praxis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Diplom-Psychologin Bettina Bremer
FAQ - häufig gestellte Fragen -                                                                                   

Adipositas
Was ist der Body Mass Index (BMI)?
Das Verhältnis von Körpergewicht (kg) dividiert durch Körpergröße (m) x Körpergröße (m). Durch dieses Maß (Alter, Geschlecht, Fettgewebe werden normalerweise mitberücksichtigt) haben Sie einen groben Anhaltspunkt zur Beurteilung Ihres Gewichtes.
      
Untergewicht                 unter 20         
Normalgewicht               20 - 25          
Übergewicht                  25 - 30                        
Adipositas (Fettsucht)   30 - 40
massive Adipositas       über 40

Mein BMI liegt zwischen 25-30, kann ich am Programm teilnehmen? Sie dürfen gern mit einem BMI > 25 am Programm teilnehmen, wenn das Übergewicht Ihnen starken seelischen Leidensdruck verursacht oder Erkrankungen vorherrschen, die durch Übergewicht ausgelöst oder verschlimmert werden. Sie sollten den festen Entschluss mitbringen und die Einsicht, dass Abnehmen eine längerfristige und lohnenswerte Aufgabe ist.

Bei folgenden Erkrankungen nur in Zusammenarbeit mit einem Arzt Ihres Vertrauens:

  • Typ 1-Diabetes, Typ 2-Diabetes (mit Insulintherapie, Sulfonylharnstoffen oder Gliniden)
  • Metabolisches Syndrom
  • endokrine Erkrankungen (Schilddrüsen-Unterfunktion, Cushing-Syndrom, Leptinresisitenz),
  • Beta-3-Rezeptoreffekt
  • Personen, die Psychopharmaka, Abmagerungsmittel oder Appetitzügler einnehmen
  • Bösartige Tumorerkrankungen mit einem krankheitsfreien Zustand < 5 Jahre
  • Geistige Behinderung, Prader-Willi-Syndrom, Bardet-Biedel-Syndrom, Wilson-Turner-Syndrom

Depressionen vorbeugen
Eine psychotherapeutische Behandlung ist sinnvoll bei sehr schweren Depressionen oder gleichzeitigem Vorliegen von
  • Abhängigkeitsstörung (Alkohol, Medikamente, Drogen)
  • Wahrnehmungsstörungen, Sinnestäuschungen, geistiger Behinderung
  • hirnorganischen Beeinträchtigungen
LifeCoaching
Ist bei mir eine Psychotherapie sinnvoller als ein LifeCoaching?
Psychische Störungen, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedürfen:
  • Ängste/Panikattacken
  • Sehr schwere Depressionen
  • Wahrnehmungsstörungen/Sinnestäuschungen
  • Wahnideen
  • Essstörungen
  • Traumatische Erfahrungen (sexueller Missbrauch, Misshandlung, gewalttätige Übergriffe, Unfälle, Naturkatastrophen, Vergewaltigung, Schwangerschaftsverlust, posttraumatische Belastungsstörungen)
  • Abhängigkeit (Alkohol, Medikamente, Drogen)
  • Verlusterlebnisse / Trauer
  • Sprachstörungen, Nägelbeißen, Einnässen
  • Abnorme Gewohnheiten
  • Störungen der Impulskontrolle
  • Erziehungsprobleme / Familiäre Konflikte (Familienberatung)
  • Schmerzbewältigung
PaarCoaching
Mein Partner möchte nicht mit zum PaarCoaching. Was kann ich tun?
Gewöhnlich ist der Leidensdruck bei einem der beiden Partner stärker ausgeprägt. Sie können Ihrem Partner versuchen deutlich zu machen, dass Sie so nicht weiterleben möchten. Möchte er oder sie dennoch kein Coaching nutzen (häufig steht dahinter die Angst vor Schuldzuweisungen) können Sie zunächst auch gern allein erscheinen. Wichtig ist, dass beide sich in dem Ziel einig sind die Beziehung zu erhalten.